Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis
FEBRUAR
2011
Am Monatsbeginn sah es fast so
aus, als ob sich der Frühling vorzeitig
einschleichen und
der Winter verabschieden würde. Der Schnee
schmolz von Tag zu Tag immehr mehr. Das schöne
Wetter nahmen Atlantis mit Freundin Bella zum
Anlaß, nach Herzens Lunst herumzualbern. Sie
hatten sich lange nicht mehr gesehen - umso
größer war die Freude. Doch
als wir in den Wald eindrangen, wurden wir von
einem Rest Weiss überrascht. Hier in diesem
Schutz sollte sich der Schnee
noch länger halten. Überrascht und mit
gespreiztem Hinterbein blickte mein Mädchen auf
die schneelose Skipiste - "Mit einer
Rutschpartie im heurigen Winter
wird es wohl nichts mehr werden". Sagt
Atlantis und ließ sich genüsslich in die
Frühjahrswiese fallen. Doch etwas kalt war es
schon noch und so liefen wir den Hang hinab nach
Hause.
Er
kam zurück - der Winter. Wunderschöne kalte
Tage trugen zu unserer
guten Laune bei, die wir alsdann nutzten, um
Spuren im Schnee zu ziehen. Denn laut
Wetterbericht könnten dies die letzten im
heurigen Winter sein. Mein Mädchen half dabei
fleißig mit. Ungewohnt schwer
war der Neuschnee, sodass sich Atlantis zu Hause
gleich mein Sofa aneignete, um tief und fest
darauf einzuschlafen. Ein Anblick,
der mich immer warm ums Herz werden läßt. Doch
irgendwann war Schluß mit Lustig und ich
verdonnerte mein Mädchen zurück auf ihr eigenes
Bettchen, wo sie von Lisa ins Träumeland
begleitet wurde.
Eine kleine Geschichte:

"Was hat denn Frauchen für ein fades
Fernsehprogramm aufgedreht"?

"Schlafen ist mir lieber - bitte stört
mich nicht".

"Was tust Du schon wieder da und
schleckst an meinen Pfoten"?
Atlantis tauscht den Platz gegen einen - so
glaubt sie - gemütlicheren ein:

"So Lisa, jetzt hab' ich aber genug
(gähn .........)"
Beleidingt neigt Lisa ihr Köpfchen zur Seite,
....................

........., um dann aber Atlantis zu zeigen, werr
Herr/Frau auf dieser Sofa ist.
Meine
scheue Laura wird von Frauchens Fernsehsessel aus
Zeugin dieser Situation und bleibt wie gebannt
sitzen. Frauchen hat natürlich das Nachsehen.
Nach
der Schneeschmelze war mein Mädchen auf der
Suche nach fließendem
Wasser, was Frauchen gar nicht so recht war, denn
das Wasser ist noch eisig kalt. Doch Atlantis
ließ sich nicht beirren. Nachdem sie eine
geeignete Stelle fand, schlürfte sie herzhaft
daraus. War das bereits das Ende des Winters?
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