Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis
JÄNNER
2011

Einen gesunden Jahresbeginn wünschen von ganzem Herzen
Atlantis mit Frauchen Elfi
Mein Mädi,
Du hast im letzten Jahr so viel durchgemacht und es doch
geschafft,
am Leben wieder teilhaben zu dürfen.
Das war das schönste Geschenk für mich.
Bleib so wie Du bist, mein Mädchen, und genieße jeden
Tag mit Frauchen gemeinsam mit Deinen Freunden, den
Samtpfötchen, und die Natur.
Auch Deine Freunde miauen Dir ein
glückliches Neujahr.
  
Benjamin- - - -- - Lisa - - - - - -Laura
Und was tut man im neuen Jahr?
Natürlich gingen wir spazieren, aber erst am
2. Jänner. Das hatte natürlich einen bestimmten
Grund. Wahrscheinlich wie bei vielen
Vierbeinern, die unter dem Silvestergeknalle
leiden, blieb auch mein Mädchen davor nicht
verschont. Aber an diesem Tag freute sie sich
schon auf die gute Waldluft. Eisige Kälte umgab
uns und auch der Waldteich war hart zugefroren. Doch
eine kleine Rast musste sein. Als es
anschließend auf die Wiese ging,
blickte mein Mädchen verträumt in die Natur und
hoffentlich in eine gesunde Zukunft. Gemächlich
verließen wir den Tann und spazierten zurück
nach Hause. Auf dem Weg dorthin begegnete uns ein
Artgenosse,
der es sich nicht nehmen ließ, trotz klirrender
Kälte beim Spiel mitzumachen.
Als es dann genug war, befreite sich Atlantis vom
Schnee und verabschiedete sich vom unbekannten
Freund. Doch vielleicht sieht man sich irgendwann
mal wieder.
Ein herrlicher Wintertag
verleitete uns zu einem Ausflug nach St. Peter.
Mein
Mädchen zeigte sich überglücklich, in ihrer
gewohnten Umgebung
ihrem Spieltrieb freien Lauf zu lassen. Doch
wurde dieser Trieb vom hohen und firnigen Schnee
etwas gebremst. Immer wieder sank sie darin ein.
Was tun - es gab nur eine Spur. Ich war schon
etwas verzweifelt,
denn Atlantis hob dabei ab und zu ihr rechtes
Hinterbein, um
dieses zu entlasten. Glücklicherweise hatte sie
es dann doch geschafft, den Spuren zu folgen und
darin entlang zu gehen. Um ja kein Risiko
einzugehen, verließen wir das Terrain und
begaben uns auf die Piste
der Skater. Darauf fühlte sich mein Mädchen
sicher und so wohl, dass sie diese gar nicht mehr
verlassen wollte. Aber irgendwann wurde dann zum
Aufbruch geblasen. Auch hatte ich das Gefühl,
meine Atlantis würde schon etwas müde sein. Und
übertreiben durfte ich nicht, denn die
Gesundheit meines Mädchens liegt mir sehr am
Herzen. Also hinein ins Auto und nach Hause.
Zu Hause angekommen, wurde zuerst
gespeist und dann geschlafen. Aber anders als
sonst. Als ich für kurze Zeit das Zimmer
verließ, packte Atlantis die Gelegenheit beim
Schopf und hüpfte auf leisen Sohlen auf meine
Bank. Bei
diesem Anblick mußte auch ich lachen. Mein
Mädchen war zu müde, um anderswo Schlaf zu
finden. Also ließ ich sie dort, wo sie war. Aber
ich glaube, ein wenig schlechtes Gewissen hatte
sie schon.
Pistenspaß in und außerhalb der
Loipe:
 "Auf
dem harten Terrain fühl ich mich so wohl, dass
ich am liebsten darauf tanzen möchte - und auf
gehts - Fasching is' bald!"
"Ist
da jemand, der mich stört?
Hoffentlich kommt niemand, um mich zu vertreiben;
Frauchen, bitte aufpassen."

"Schnupper, schnupper, das
riecht verdächtig - da war wohl schon einer vor
mir da."

"Sicher ist sicher, mit Frauchen verlasse
ich diese Stätte und stapfe brav in der
Hundespur mit ihr nach Hause."
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