Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis
M ä r z
2010

Welch
ein wunderbarer Märzbeginn. Die Sonne strahlte
mit Zwei- und Vierbeinern um  die Wette und es blieben keine
Wünsche offen. Mein Mädchen und ich versuchten
uns im Tiefschnee. Frauchen ging natürlich mit
Stöcken und Atlantis mußte sich auf ihre langen
Beine verlassen und darauf stützen. Da waren wir
Beide froh, wieder auf der Piste gelandet zu
sein, wo wir gemütlich dahinstapfen konnten. Atlantis nutzte dies sogleich zu
einer kleinen Rast. An schnell Gehen war bei
diesen Verhältnissen nicht zu denken, was aber
nur für Frauchen galt. Anders mein Mädchen -
dokumentiert an folgenden Bildern:
  
Neuer
Tag - neues Glück - schönes Wetter:
Obwohl die Sonne schien, zogen wir den Waldweg
vor, da es ziemlich stürmte und das Wetter
andeutete, kälter zu werden.
Also hinein mit uns in den
schützenden Tann. Gemächlich spazierten wir den
ausgetretenen Weg hoch, um ab und zu auf unser
sonniges Städtchen zu blicken. Am Ende des
Waldrandes gelangten wir zur verschneiten Computerbank von Karl Heinz. Diese
wurde von mir gereinigt und so ein kleiner Platz
zum Verschnaufen geschaffen. Auch Atlantis setzte sich vor mich
hin und genoss. Was für Gedanken mögen meinem
Mädchen durch den Kopf gegangen sein? Vielleicht
dachte sie an dieser besonderen Stelle an
Herrchen. Es war ja Beider Lieblingsplatz. Doch zum längeren Verweilen hatte
ich keine Lust, es war nämlich saukalt - also
auf gings nach Hause in die warme Stube. Doch
vorher löschte Atlantis noch ihren Durst im
sauberen Schnee. Brrrrrrr ........... muss das
kalt sein. Aber meinem Mädchen hat's geschmeckt.
Heute
schneite und regnete es abwechselnd. Dazu
gesellte sich eisiger Wind. Was also tun, mein Mädchen? So fragte
sich Frauchen insgeheim. Doch es half alles
nichts, Frauchen zog sich warm an und ab ging es
gleich hoch in den Wald. Hier waren wir
geschützt und gut aufgehoben und spazierten
durch die vorgegebenen Spuren von Rehen und
Hasen. Der Schnee zeigte sich von seiner schweren
Seite, beginnt er doch langsam zu schmelzen. So
wurde dieser Waldspaziergang zu einem besonderen
Erlebnis. Als wir den ersten Teil des Weges verließen, gelangten wir direkt zum
Skihang, der ja heuer mit dem Lift aufgrund von
Renovierungsarbeiten nicht befahrbar war. Also
ein MUSS für Atlantis, auf diesem Hang
herumzutollen, um dann ihre eigene Spur zu beschnuppern.
Neugierig blickte sie den Hang hoch, um
vielleicht einen anderen Vierbeiner zu erspähen.
Doch eine ruhige, ja, fast heilige Stimmung umgab
uns. Einige Zeit ließ ich
ihrem Temperament freien Lauf, ehe sie auf mein
Geheiß wieder zu mir hochtorkelte. Bevor wir den
Heimweg antraten, hielt mein Mädchen noch eine
kleine Weile inne.
Ist das nicht ein schöner Anblick: Mein Mädi
auf der Lifttrasse! Dann aber gingen wir los,
Atlantis sollte sich ja nicht ihren
Allerwertesten vereisen.
Bei unserem letzten
Schneespaß streikte mein Mädchen und sah dem
lustigen Treiben ihrer Freunde Shadow und Blacky
aus der Ferne zu. Auch konnte ich Atlantis zum
Mitspielen nicht überreden - schade!
Endlich,
der Frühling hielt Einzug.
Innerhalb nur weniger Tage verabschiedete  sich endgültig der Winter und damit
auch der damit verbundene hartnäckige Schnee und
auch die Temperaturen kletterten steil nach oben.
Atlantis nützte die wärmenden
Frühlingsstrahlen zu einem kurzen Sonnenbad, was
ihr Freundin Bella vom benachbarten Bauernhof
gleichtat. Doch an einer kleinen Stelle wurde
mein Mädchen fündig und beschnupperte die
letzten Schneefleckchen. Mutter
Natur zeigte uns wieder einmal ihre Wunder. Vor
ein paar Tagen stapften wir noch durch den Schnee
und heute durften wir uns des ersten Grüns
erfreuen, was auch das Herz von Frauchen zum Lachen brachte. Was
für ein Genuß für Atlantis, als wir unser
Bächlein - frei von Schnee und Kälte -
erreichten. Sofort lief sie darauf zu und
natürlich hinein, um im labenden Wasser
herumzuschlürfen. Anschließend wurden zu Hause
die Pfoten von Atlantis mit einem weichen Tuch
von nassem Schmutz befreit, sodaß sie sich dann
auf ihrem Bettchen von Kater Benjamin ausreichend
und genüsslich verwöhnen ließ.
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