zurück zum Tagebuch

Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis


November 2007

  • Der kurze Wintereinbruch hielt nur ein paar Tage an und schon wieder schien die Sonne über unser Mühlviertel.

    Wir gehen jetzt fast jeden Tag über den Kreuzweg hoch nach St. Peter, wo uns der Herbst die herrlichsten Bilder malt. Und auch Atlantis scheint es zu genießen.

    So wie am heutigen Tage, als wir in der Wallfahrtskirche St. Peter
    in Stille verweilten und so dem Herrgott sehr nahe waren. Hier an diesem stillen Ort brauche ich meinem Mädchen nichts mehr zu befehlen, sie weiß selber, wie man sich hier zu verhalten hat. Bin sehr stolz auf sie.Auf der Wiese direkt vor der Kirche kam uns ein kleiner herrenloser Ausreißer entgegen, der Atlantis neugierig beschnupperte und unbedingt mit ihr spielen wollte. Wie bei Hunden so üblich erfolgte zuerst der obligate Geruchstest, den mein Mädchen offensichtlich bestand. Doch Atlantis ihrerseits wurde ebenfalls mit ihrer Spürnase fündig und so ging es eine Zeit lang hin und her, bis "Mister Unbekannt" genug davon hatte und von Dannen zog. Zwar versuchte Atlantis, ihn noch umzustimmen, doch vergebens.


    Also machten auch wir uns auf den Weg in das Tal, wo Atlantis - lächzend nach ihrem
    Spielgefährten - eine kleine Rast einlegte. Unsere kleinen Freunde auf des Bauern Wiese sind beim Anblick von mir und Atlantis noch etwas scheu und verstecken sich hinter dicken Baumstämmen.Doch nach einiger Zeit geduldigen Wartens gelangten auch wir in den Genuß ihres Anblickes.
    Zu Hause angekommen steht Atlantis immer neben mir, um meine Zeremonie des Schuhausziehens neugierig zu betrachten und dann ihren Fressnapf in Empfang zu nehmen.

  • Neuer Tag - neues Glück. Diesmal erlebt in Dreissgen vor einem blühenden Erdäpfelfeld, an dem sich mein Mädchen labte. Ja, und was erspähen unsere Augen? Ein kleiner Gartenzwerg, dem die Kälte noch nichts anhaben mag, lächelte uns von einer Wasserrinne aus entgegen.Wir sprachen mit ihm einige Worte und zogen dann weiter des Weges, vorbei an einem baufälligen Bauernsacherl, zu dessen Renovierung sich bis jetzt leider noch niemand bereit erklärt hat. Ein Kleinod, um das sehr schade ist.

  • Auch zu Allerheiligen wurden wir mit einem herrlichen Farbenspielverwöhnt. Mein Mädchen spazierte gemächlichen Schrittes einher, um mit mir die Stille dieses Tages zu genießen.



    Heute ist für uns Doggenfreunde ein trauriger Tag. Rocky, der Älteste in unserer Runde, mußte aufgrund einer Kehlkopflähmung am 04.11.2007 eingeschläfert werden.
    Lieber Rocky, Du warst unser Urgestein. Immer gut drauf und lieb zu den anderen Artgenossen. Besonders die Liebe zwischen Dir und Deinem Frauchen hat mich immer tief beeindruckt. Atlantis mit Frauchen Elfi werden Dich nie vergessen.


  • Das Leben geht weiter ....................
    Hurra, der erste Schnee ist da. Und damit hatten sich auch Kälte, Wind und die üblichen Nebenerscheinungen eingeschlichen. Uns tat dies keinen Abbruch und so stapften mein Mädchen und ich jeden Tag gemächlich durch den weichen Schnee zum Schihanglift. Atlantis hatte ihren Spaß daran. Immer wieder suchte sie nach Löchern oder grub sich selber welche und hatte so ihren Spaß daran. Leider erlebten wir die letzten Tage ohne Sonne - aber, was nicht ist, kann noch werden.

  • Hurra, der erste Schneesonnentag. Raus aus den Federn und hinaus auf den kleinen Hügel, wo Kinder ihre ersten Gehversuche auf Schiern oder Bobs unternahmen. Auch waren sie in den letzten zwei Tagen kreativ unterwegs, was uns der etwas lädierte Schneemann zeigt. Aber was solls, meinem Mädchen gefiels. Es gefiel ihr so gut, dass sie sofort ihre eigenen Versuche unternahmum, den Hügel hinunterzugleiten. Eine Rutschfahrt, die ist lustig, eine Rutschfahrt, die ist schön ......................................
    Auch unsere Freunde hatten Spaß an der weißen Pracht. Nur die Kleinen sind noch schutzbedürftig und suchten Wärme unter ihren Eltern.
    Atlantis indessen inspizierte neugierig den weiteren Weg. Sieht doch im Winter die Welt ganz anders aus und das Gehen im Schnee scheint auch etwas beschwerlicher zu sein. Also ließ sie sich zu einer kleinen Rast in den Schnee fallen und das "Kalte" auf ihren Allerwertesten einwirken.
    "Danke Frauchen, das war ein schöner Spaziergang".

 

 

zurück zum Tagebuch