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Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis


Oktober 2007

  • "Herz(bst)", was willst Du mehr.

    Mit Bilderbuchtagen begann dieser Monat und zur Freude aller hält das herrliche Wetter weiter an. Mein Mädchen und meiner einer sind flott am Wege und genießen die sonnige Herbstidylle.

  • Wie an diesem wunderschönen Sonntag, an dem wir Freistadt den Rücken kehrten und uns von St. Peter aus in die entgegengesetzte Richtung begaben. Atlantis ließ ihren Blick verwundert in die Ferne schweifen - vor uns lag Waldburg. Wir zweigten ab und begaben uns auf diverse Waldwege. Schließlich mußte die Gegend erst erkundet und bestaunt werden. Der Herbst - ja er ist sein eigener Maler. Die Bäume, jeder mit einer anderen Klangfarbe bedacht, strahlten uns in der Mittagssonne entgegen. Mein Mädchen setzte sich ins warme Gras und genoß gemeinsam mit mir diese Stimmung. Plötzlich wurde Atlantis immer schneller und als sie einen kleinen Teich erblickte, war sie nicht mehr zu halten. Ein herzhaftes Geschlürfe unterstrich ihren Durst. Nach getaner Arbeit schlenderten wir quer Feldein, bis wir kurz vor der Kirche in St. Peter wieder ankamen, wo auch das Auto abgestellt war. Doch bevor wir nach Hause aufbrachen, wurde auf einem schattigen Plätzchen nochmals eine kleine Rast eingelegt. War mein Mädchen etwa müde oder mußte sie ihre Eindrücke von der heute eingeschlagenen Richtungsänderung erst verarbeiten? Leider konnte ich ihre Gedanken, denen sie im hauseigenen Garten nachhing, nicht erraten.

  • Wiederum ein herrlicher Herbsttag, an dem mein Mädchen und ich nicht nur zur Kirche St. Peter hoch gingen, sondern auch darin gemeinsam in einem Gebet verweilten. Ich bin dankbar, einen so gesunden Hund an meiner Seite zu haben, und mit Atlantis dieses Fleckchen Erde genießen zu dürfen.
    In der Nähe des Hügels befindet sich des Jägers Refugium und darin seit kurzer Zeit auch süße kleine Ziegen, die Atlantis etwas skeptisch betrachtete, hat sie doch solche Vierbeiner noch nie gesehen. Aber sie wird sich schon daran gewöhnen.
    Bevor wir den Heimweg antraten, verweilten wir eine kurze Zeit vor dem Panorama von Freistadt. Hier an dieser Stelle und bei klarer Sicht kann man von diesem Anblick nicht genug bekommen.
    Natürlich durfte ein Abstecher zu unseren kleinen Freunden nicht fehlen. Groß sind sie schon geworden. Drei von den fünf Neugeborenen tummelten sich auf der Wiese, wobei sie uns noch ein wenig schüchtern begegneten. Auch Freund "Hahn" sonnte sich genüßlich an der Hausmauer des Bauernhofes.
    Friedlich ging ein richtig tierischer Nachmittag zu Ende.

 

 

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