Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis
Juni 2007
Auch Anfang Juni hält sich die Sonne
nicht zurück und trocknet Wiesen und Felder aus. Somit
reduzieren sich auch unsere Spaziergänge, die etwas
verkürzt und auch frühzeitig von statten gehen.
Ein Glück, dass sich
im nahe gelegenen Wald ein Teich befindet, der
von Atlantis ab sofort zum Durststiller
auserchoren wurde. Niemand auf der Welt konnte
sie von dieser offensichtlich anstrengenden
Arbeit aufhalten. Im schattigen Wald konnte mein
Mädchen endlich ihren so geliebten
Spielereien nachgehen. Ein Stückchen Holz nach
dem anderen wurde unsicher gemacht - gut für die
Zähne. Eines der Hochlandrinder hielt beim
Vorbeigehen nicht nur eine Überraschung,
sondern auch ihren Allerwertesten für uns
bereit. Diese Überraschung fiel allerdings
deftig aus, was mich sofort auf den Auslöser
drücken ließ. Doch die Sonnenseiten dieses
so romantischen Bauernhofes erstrahlen zur Zeit
an der Mauer entlang in Form von herrlich gelben
Rosen. Natur pur im Mühlviertler Land.
- Begegnung mit einem weißen Häschen:
Ja,
auch Hasen brauchen mal Frischluft, so auch bei
Nachbarin Margareta.
"Komm, lass uns ein wenig spielen, keine
Angst, ich tu Dir nichts."
"Schnüffel, Du riechst
aber gut........."
"Na, dann eben
nicht, ich schlaf mal ein Stückchen."
- An einem dieser heißen Tage besuchten Atlantis
und ich Edith und Robert.
Nicht
nur die Beiden, sondern auch Haushund Timmi
freute sich über unser Kommen. Natürlich
wurde Atlantis besonders geherzt, was ihr an
diesem Tag nicht so ganz behagte. Lag es
vielleicht am Gewitter, das sich bereits
ankündigte? Das Küsschen wurde zwar von meinem
Mädchen erwidert, sie zog sich aber dann in das
Wohnzimmer zurück, um Siesta zu halten. Und was
tat klein Timmi? Er setzte sich neben Atlantis
und wartete, wartete, wartete
........................... Nachdem es zu guter
Letzt noch zu Donnern begann,
war für mein Mädchen alles klar: "Ich
verlasse das Zimmer nicht, da kannst Du lange
warten". Sie lag so lange da, bis wir mit
dem Auto nach Hause fuhren.
- Wiederum kein Regen in Sicht, dafür brütende
Hitze. So vergnügten wir uns bei Freundin
Margareta im schattigen Garten. Plötzlich ein
freudiges Gebelle unserer Hunde Atlantis und
Einstein. Ja, wer kam denn da auf der Wiese
daher?
Unser süßer Karli, der kleine Mischling unserer
neuen ganz reizenden Nachbarn mit Elli, deren
Tochter. Obwohl er vor Atlantis - wenn wir uns
beim Spazierengehen begegnen - Respekt zeigt, war
Karli heute bereit,
mit meinem Mädchen Tuchfühlung aufzunehmen. Zur
Freude von Elli, die es offensichtlich genoß,
gemeinsam mit unseren Ranken herumzualbern.
"Komm bald wieder zu uns herüber, liebe
Elli, es war sehr lustig."
Heute erreichte das Thermometer
sagenhafte 32 Grad. Bevor wir uns aber in das kühle
Haus zurückzogen, fuhren wir mit dem Auto zum
Thurytal, wo Atlantis und ich vergebens auf
Abkühlung hofften. Mein Mädchen machte zu aller
erst das Wasser unsicher, um sich darin
Abkühlung zu schaffen. Auf diesem so
romantischen Pfad  erblickten
wir auf fast jedem Baum einen bemalten
Nistkasten, der den Vögeln Unterschlupf bietet.
Weiter ging es der Aist entlang, wo wir dann auch
zur Abkühlung eine Rast einlegten, wobei sich
mein Mädchen nicht lange bitten ließ, das nasse
Terrain zu durchwaten. Anschließend ging es
direkt zurück zum Auto, wo sich Atlantis
genüsslich räkelte und sich auf zu Hause
freute.
Wann kommt endlich Regen?!
26. Juni 2007

Liebes Herrchen,
zu Deinem Geburtstag schicke ich Dir
meine süßesten Schlabberlis
über die Regenbogenbrücke
Deine Atlantis mit Frauchen Elfi
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