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Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis


April 2007


Ein Spaziergang der lustigen Art erwartete uns an einem sonnigen Frühlingstag.

Mein Mädchen und ich spazierten gemütlich zu unseren Freunden, den Hochlandrindern, die sich einem ausgiebigen Sonnenbad hingaben, und siehe da, Atlantis lief bei ihrem Anblick nicht mehr auf und davon, sondern trabte brav neben mir einher. Ob diese Zivilcourage nur einmalig war, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Oder roch mein Mädchen förmlich die Milch, die eine Rinderkuh in großen Mengen zu geben, bereit war. Wie dem auch sei, Atlantis wurde auf der Wiese fündig und vergnügte sich mit dem Spielzeug von Lady "Bella", des Bauern kleines Hündelein. Als sich dann noch Bella persönlich blicken ließ, ergaben sich beide ihrer großen Liebe. Bella unterwarf sich sogleich und genoß das Geknutsche von Atlantis, die ihr zärtlich das kleine Haupt abschleckte. Doch irgendwann wollte klein Bella auch mal spielen und zeigte dies meinem Mädchen auf eindrucksvolle Weise. Immer wieder wälzte sie sich vor Atlantis hin und her, um ihr zu zeigen, dass es an der Zeit war, zu agieren, was sich meine Große nicht zweimal wuffen ließ. Doch irgendwann hat jedes Spiel ein Ende. Und so verabschiedete man sich, wie es eben zwischen Liebenden üblich ist, mit einem zarten Küsschen. Auf ein nächstes Mal!
Der Küsschen noch nicht genug, wurde Atlantis bereits von Hauskater Benjamin freudig empfangen. Nur zur Info für alle Tagebuchleser: Dieses Prozedere wiederholt sich jeden Tag, wenn Frauchen und Atlantis wieder das Vorzimmer betreten.

04. April 2007

Atlantis feiert heute ihren 6. Geburtstag

Ich hoffe, dass ich mit meinem Mädchen noch sehr viel Freude haben werde.
"Atlantis, ich habe Dich ganz dicke lieb und bin glücklich, Dich an meiner Seite zu wissen, und wünsche uns beiden noch eine schöne gemeinsame Zeit."

Atlantis und Frauchen Elfi
wünschen allen Tagebuchlesern
ein frohes Osterfest
und viele bunte Ostereier

Der Witterung nach zu schließen, müssten wir uns jetzt bereits im Sommer befinden. Sonne, wohin das Auge reicht und dazu noch Temperaturen bis zu 26 Grad. Man kann es einfach nicht fassen.
Atlantis und ich geniessen unsere täglichen Spaziergänge, die uns auch ab und zu durch den Wald hoch nach St. Peter führen. Die Waldtiere sind nun endgültig aus dem Winterschlaf erwacht. Auch das Getuschel der Vögel kann sich hören lassen. Jeden Tag erwacht die Natur mehr und mehr und schön langsam wird man Beobachter der zart austreibenden Baumblüte. Auch mein Mädchen hat ihre besondere Freude daran, die sie gerne mit mir teilt.
Bei unseren Spaziergängen läuft uns immer wieder Freundin Bella über den Weg, die von Atlantis frühlingsgetreu begrüßt und geherzt wird.
Zu Hause angekommen, legt sich Atlantis den Temperaturen zum Trotz gerne vor unsere Hauswand, um sich von den Sonnenstrahlen erwärmen zu lassen. Doch wehe, sie wird von einem unbekannten Geräusch aus ihrem Schlaf gerissen. Schon lebt ihr Beschützerinstinkt auf, der Haus und Frauchen beschützt.
Hab' ich nicht ein braves Mädchen?

Wiederum ein Frühlingstag wie aus dem Bilderbuch. Baumblüte, wohin das Auge reicht. Also, machten wir uns auf den Weg, diese herrliche Blütenpracht eingehend zu erforschen. Von der sprießenden Natur besonders angetan waren auch unsere Nachbarn, die Hochlandrinder. Entweder sie reckten ihre Körper auf der Sonnen durchfluteten Wiese oder sie zogen einen kleinen Happen vor. Zu finden gab es für hungrige Mäuler genug. Mein Mädchen genoß ihrerseits den Weg durch das noch feuchte, aber bereits stark wachsende Feld. Bei der Ruine angekommen, bot sich uns ein prachtvoller Blick an blühenden Bäumen, die diese alten Gemäuer auf ihre alten Tage noch zum Glänzen bringen. Mein Mädchen ist eine feine Dame und genoß Natur pur. Auch der Flieder läßt bereits sein farbenprächtigstes Kleid erkennen. Überall, wohin das Auge reicht, erblüht die Natur in neuem Glanz und man kann sich diesem Wunder der Natur nicht entziehen. Doch irgendwann wird es uns zu heiß und wir ziehen es vor, über die satten Wiesen gemütlich nach Hause zu schlendern.

 

 

 

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