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Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis


März 2007



Abgesehen von den letzten Tagen herrschte von Monatsbeginn an ausschließlich frühlingshaftes Wetter, was fast keine Überraschung mehr war.

Von einem dieser Ausnahme-Wintertage möchten Atlantis und Elfi heute erzählen:

Hurra, es schneit und der Winter hat vorübergehend Einzug gehalten. Atlantis, davon ganz angetan, liebkost den seltsam gewordenen Schnee mit ihrem Hinterteil.

 

Jetzt wird es Zeit, mich wieder zu erheben, sonst erfriert mein ach so kostbares Stück.

 

"Liebes Frauchen, einmal möcht' ich noch kuscheln, denn wer weiß, wann wir uns wieder sehen".

 

Noch einmal wird fest gelüftet und geschüttelt, bevor es weitergeht.

 

In der guten Schneeluft durfte natürlich ein Sonnenbad nicht fehlen. Da entledigte sich auch Frauchen ihrer Stöcke und genoss mit mir gemeinsam die Winterlandschaft auf unserer Hauswiese.

 

Doch bevor wir den Rückzug antraten, musste noch Atlantis's Durst gelöscht werden. Sie war sich nicht ganz sicher, ob sie vom Wasser trinken oder sich vom Schnee laben sollte.

 

Keck drehte sie mir den Rücken zu und dachte sich:
"Geht doch niemandem etwas an"

Und ab ging es nach Hause!


Einen Tag danach:
Aufgrund der wieder rasch ansteigenden Temperaturen konnte man von einer Stunde auf die andere die Schneeschmelze beobachten.
Am Nachmittag läutete mein Telefon und - Überraschung - Maria stand mit Auto und Freund Bruno vor dem Haus und mußte mich nicht lange überreden, zusammen mit unseren Vierbeinern eine kleine Runde zu drehen.
Eine lange Zeit mußte zuerst ins Land ziehen, bevor sich unsere Freunde wieder einmal begrüßen konnten, was auch ausgiebig der Fall war. Bevor es auf die Wiese zum Herumtollen ging, gab es zuerst eine Begrüßungszeremonie. Dann waren aber unsere Ranken nicht mehr zu halten. Bruno, der Jüngere, lief natürlich voran und Atlantis hinter ihm nach. Beide hatte so viel Spaß miteinander, dass wir Zweibeiner kaum zum Tratschen kamen. Stets war das Augenmerk auf unsere Partner mit der kalten Schnauze gerichtet. Am Heimweg kreuzte unseren Weg Bobby, ein kleiner Rüde aus der Nachbarschaft, der sich etwas skeptisch dem Spiel unserer Freunde anschloß. Der kleine Spielgefährte wurde von Atlantis liebevoll in die Spielrunde aufgenommen, was auch von Bruno bald akzeptiert wurde. Dann hieß es Abschied nehmen, denn Maria mußte wieder nach Sandl zurückfahren. Beleidigt und enttäuscht drehte sich mein Mädchen auf die Seite, obwohl Bruno sie gerne nochmals geknuddelt hätte. Aber das verschieben wir auf nächstes Mal.

 

 

 

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