Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis
November 2006
03. November 2006
Hurra, der erste Schnee ist da!
War das eine Freude für mein Mädchen. Doch
vorerst stand sie fest und steif im Schnee und
wusste noch nichts damit anzufangen,
was sich jedoch schnell ändern sollte. Endlich
auf den Geschmack gekommen, lief sie freudig
erregt hin und her, um auch mir damit anzuzeigen,
wie glücklich sie der erste Schnee macht.
Nun, dass dies nicht so bleiben
würde, war klar. Was allerdings dem ersten
Schneefall folgte, übertraf alle Erwartungen.

Wunderschöne Spätherbsttage luden zu
ausgedehnten Spaziergängen ein. Hinauf zur Ruine
gönnte sich Atlantis eine kleine Sonnenpause.
Mein Mädchen möchte sich braun gebrannt in die
Winterpause wuffen.

Auch unsere Freunde, die Hochlandrinder, frönten
dieser Lust.
Besonders die Jungen konnten nicht genug kriegen.
Anschließend
erfolgte ein Erfrischungsbad auf der Wiese, dem
sich mein Mädchen genussvoll hingab. Die
sogenannte "Atlantisrolle" kennt
mittlerweile jeder Tagebuchleser.
Dann
ging es hinauf durch den Wald auf zum nächsten
Rastplatz zur Computerbank von Herrchen, vor der
sich Atlantis sinnlich niederließ. Mit Blick zum
strahlend blauen Himmel verweilten unsere
Gedanken bei unseren Lieben über der
Regenbogenbrücke.
In den nächsten Tagen bot sich
unverändert schönes Wetter, das allerdings vom
Frühnebel etwas getrübt wurde, was unserer
guten Laune jedoch keinen Abbruch tat.
Mutter
Natur bescherte uns zu später Stunde einen
Sonnenuntergang besonderer Art, der Herz und
Seele frohlocken ließ.
In
St. Peter streunten mein Mädchen und ich durch
den Sonnen durchfluteten Wald und blieben immer
wieder stehen, um das Zwiegespräch zwischen
Sonne und Nebel zu belauschen. Eine Stimmung, der
man sich einfach nicht entziehen kann.
Ja,
und auch an dieser Rastbank von Herrchen Karl
Heinz konnten wir nicht ohne inniges Verweilen
vorbeiziehen. Bei Atlantis bedurfte es keiner
besonderen Aufforderung, sich zu setzen, denn sie
kennt ja diese Raststätte schon aus früheren
Tagen................

Eine Stippvisite bei unseren kleinen Freunden in
St. Peter wurde
uni sono ignoriert. Na ja, kann man nichts machen
- vielleicht auf ein Neues.
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