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Das Tagebuch der blauen
Dogge Atlantis
April 2006
4. April 2006 - ein Ehrentag für Atlantis
Wir feiern
5. Geburtstag

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Mein Mädi:
Ich drücke Dich an diesem besonderen Tag ganz fest an mich und wünsche
uns beiden noch viele schöne gemeinsame Jahre. Du hast mir bis jetzt so
viel Freude bereitet, dass ich keine Stunde davon missen möchte. Für
Deine Treue und Anhänglichkeit danke ich Dir von ganzem Herzen.
Dein Frauchen
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Zur Feier des Tages spazierten wir nach fast vier
Monaten Abstinenz aufgrund der herrschenden Schneemengen gemächlich den
Kreuzweg hoch nach St. Peter. Wir beide genossen den Frühlingsduft des
Waldes, der schön langsam aus dem Winterschlaf zu erwachen scheint und
lauschten dabei den Zwiegesprächen der Vögel. Es war ein herrliches
Gefühl, wieder in unseren Stammgefilden Fuß zu fassen und die heran
wachsende Natur begrüßen zu können.
Bei der Computerbank angelangt, schweiften unsere Gedanken zu Herrchen
Karl Heinz, der besonders am heutigen Tage bei uns weilte.
Zu Hause gab es dann noch eine Sonderration in Form eines kleinen
Schweinsohres, welches mein Mädchen genüsslich und rasch verschlang.

- 07. April 2006:
Noch immer Schnee, wohin das Auge reicht. Doch, was soll's, wenigstens
hatte
Atlantis
ihren Spaß daran. Ja, und was erblickten meine Augen um die Ecke? Ohne
Almdudler geht es anscheinend auch nach der
Schisaison nicht. Der Letzte von Vielen wünscht sich offenbar zu
Weihnachten neue Brettln, denn seine ließ er einfach angelehnt stehen.
"Wenn die kan Almdudler ham, dann geh i wieder ham".
Auch
mein Mädchen bekam offensichtlich Durst, bildete sich doch auf ihrem
Näschen ein kleiner Schlunz. Doch dieser wurde am vorbei rauschenden
Bach gelöscht.
- 17. April 2006 - Ostermontag:
Der
Osterspaziergang führte zuerst vorbei an unseren Freunden, den
Hochlandrindern, von denen wir freundlich begrüßt wurden,
was Atlantis jedoch völlig egal war. Sie zog es wie immer vor, diese
geheimnisvollen Tierchen aus der Ferne zu betrachten, und wartete fern
der Heimat auf mein Eintreffen - feige Nuss. Endlich konnten wir
wieder die Frische des Waldes einatmen. Einige Wege waren
durch
quer liegende Bäume schlecht zu begehen, was uns
allerdings am Weitergehen nicht hindern konnte, wobei sich mein
Mädchen dabei sehr geschickt anstellte. Plötzlich entdeckte Atlantis
einen kleinen Rest vom Winter und war nicht mehr aufzuhalten. Sie
musste unbedingt noch einmal davon kosten.

Auf
dem Heimweg ließ es sich Atlantis nicht nehmen und betrat erstmals
wieder des Baches Territorium. Anschließend ließ sie sich auf der
Wiese nieder, um ihre Zunge genüsslich über ihr Mäulchen streifen zu
lassen.
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