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Das Tagebuch der blauen
Dogge Atlantis
März 2006
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Frauchen war außer Gefecht gesetzt:
Mein armes Frauchen konnte einige Zeit mit mir nicht gassi
gehen. Eine ganze Woche lang fuhr sie jeden Tag zum Onkel
Zahnarzt, um sich behandeln zu lassen. Schmerz verzerrt und gurgelnd
lief sie unentwegt im Wohnzimmer umher, dass sie mir schon leid tat.
Aber vielleicht hatte mein Alterchen Sünden zu verbüßen - wer weiß?
Doch
dann kam die Rettung in Form eines lieben Onkels ins Haus, der mich
jeden Tag zum Spazieren gehen abholte. Ein sehr Hunde erfahrener Onkel,
der bereits einen Dobermann "fast" sein eigen nennen durfte. Onkel "Wiery",
wie wir ihn nennen, ist ein ganz Lieber und verwöhnte mich mit täglichen
Ausflügen. Auch bei widrigen Wetterbedingungen war er zur Stelle. So
lange, bis Frauchen wieder fit war.
Lieber Onkel Wiery, danke, dass du dich so lieb um mich gekümmert hast.
Wenn du willst, kannst du mich jederzeit wieder ausleihen kommen.
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Wie Atlantis bereits wuffte, bin ich nun wieder Pflicht
bewusst und Schmerz frei mit meinem Mädchen unterwegs. Auch ich möchte
mich bei Onkel Wiery für seine Bereitschaft, mit Atlantis einige Zeit
des Weges zu gehen, herzlich bedanken.
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20. März 2006 - Frühlingsbeginn:
Entgegen vergangener Tage erwartete uns ein Frühlingsbeginn wie
aus dem Bilderbuch.
Um
den herrlichen Schnee noch ein wenig zu genießen, fuhren wir hoch nach
St. Peter. Atlantis blickte ob der Schneemenge erstaunt in die Ferne.
Kaum zu glauben, dass uns hier bald die ersten Frühlingsboten begrüßen
werden.
Mein Mädchen hatte ihren Spaß im Schnee, dem sie immer wieder
genüsslich ihren
Körper anvertraute.
Natürlich durfte auch ein ausgiebiges Sonnenbad vor der Schnee bedeckten
Picknickbank nicht fehlen.
Irgendwann wurde es meinem Mädchen zu fad und sie versuchte, sich eines
Stückchen Holzes zu bemächtigen, was gar nicht so einfach war.
Doch meine Atlantis hatte es geschafft. Glücklich drückte sie einen Ast
an sich, um sich damit auszutoben.
Ein
kleiner Ausreißer lief auf Atlantis zu, um ihr seine Aufwartung zu
machen. Als beide genug des Spielens hatten, zog Mister Unbekannt wieder
von Dannen.
Nach
einer guten Stunde ließen wir den Spaziergang ausklingen, fuhren nach
Hause, wo mein Mädchen gierig ihren Hunger stillte und anschließend auf
ihrem geliebten Bettchen neben Plüschtier Antje selig einschlief.
Was für ein Tag - auch für Frauchen !
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28. März 2006:
Obwohl wir noch immer teilweise im Schnee
versinken,
erstrahlte heute wiederum ein herrlicher Frühlingstag. Bereits Zeit
versetzt spazierten mein Mädchen und ich zum Schilift, um zu
inspizieren,
wie weit man den Berg bereits ohne Schi erklimmen kann. Also, von einem
"Berg heil" kann wohl noch nicht die Rede sein. Vielmehr werden die
Schihelden unserer Stadt noch viel Freude am ewigen Weiß haben.
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