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Das Tagebuch der blauen
Dogge Atlantis
August 2005
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01. August 2005:
Ab heute dürfen
wir einen neuen Hausgenossen in Form einer Blechdogge begrüßen, für die
allerdings erst ein passender Name gefunden werden muss. Beim Schwanz
wedeln und Kopf schütteln wurde Atlantis ganz nervös, konnte sie doch
dieses Ungeheuer nicht richtig
einordnen.
Doch dann versuchte sie, durch eingehendes Beschnuppern mit Hund Kontakt
aufzunehmen. Nachdem Mister Unbekannt nicht genügend reagierte, wurde
dieser wieder auf seinen Platz gestellt, wo er friedlich seine Blicke
durch das Wohnzimmer streifen lässt - und Atlantis ist auch damit
zufrieden.
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04. August 2005:
Ein wunderschöner
Spätnachmittag
lud mein Mädchen und mich zu einem Spaziergang ein. Es ist immer wieder
ein Vergnügen, am Waldesrand zu stehen, unsere Hochlandrinder beim
Grasen zu beobachten und die friedliche Natur zu genießen.
Natürlich saßen wir wie so oft auf der Computerbank von Karl Heinz, um
unsere Seelen baumeln zu lassen. Atlantis tat dies auf ihre Art, in dem
sie sich ein ruhiges Plätzchen in der noch nicht gemähten Wiese suchte
und darin ihren Frieden fand. Auch der stark aufkommende Wind konnte sie
an ihrem Vorhaben nicht hindern.
Hurra, endlich ist es wieder so weit -
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DOGGENTREFFEN vom 11. bis 14. August 2005:
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11. August 2005:
Gut aufgelegt und freudig erregt fuhr ich am Vormittag hoch zum
Gasthaus Strasseder, um das Königsrudel, bestehend aus Vater Jörg,
Organisatorin Bärbel, den Söhnen Christian und Ralf, und natürlich ihrem
geliebten Vierbeiner Brutus, begrüßen und nach einem Jahr Abstinenz in
die Arme schließen zu können. Meine Freunde hatten sich - mit Ausnahme
von Brutus - überhaupt nicht verändert. King Brutus ist noch stattlicher
und schöner geworden, als er ohnehin schon war. Wie schön mit anzusehen,
welch Liebe von den Zweibeinern auf ihren Liebling ausgeht.
FORELLENWIRT:
Nach einer
ausgedehnten Begrüßung fuhren wir zum Forellenwirt nach Mitterbach, wo
wir mit Kurt und seinen Vierbeinern Alice und Xena verabredet waren.
Kurt teilte uns telefonisch mit, dass wir mit einiger Verspätung zu
rechnen hätten,
da
die Mühlviertler Messe in dieser Woche ihre Pforten öffnete. Also
vertrieben wir uns die Zeit auf der nahe gelegenen Wiese beim
Forellenteich, wo sich erstmals Brutus und Atlantis im sonnigen Grün
aalten. Obwohl noch etwas windig, kündigten sich bereits herrliche
Sommertage
an (wenn Englein, sprich Doggen, reisen ............) Die Gebrüder
Christian und Ralf tollten jeder auf
seine
Art mit Brutus umher und hielten ihn so bei Laune. Christian, der
Temperamentvolle, machte mit Brutus die Wiese unsicher, wogegen Ralf,
der ruhende Pol, seinen Liebling am grünen Rasen verwöhnte. Gespannt und
neugierig
warteten
unsere Vierbeiner auf das Eintreffen ihrer Artgenossen und blickten
gespannt in Richtung Autos. Dann endlich nach einer halben Stunde
Verspätung gab es beim Anblick von Alice und Xena kein Halt mehr.
Vergnügt sprangen beide ihren Freunden entgegen, um sie auch
dementsprechend zu begrüßen. Gemeinsam wanderten wir durch Wald und
Wiesen und genossen dabei Sonne und Wind. Nach etwa zwei Stunden
Fußmarsch verabschiedete ich mich und fuhr mit Atlantis nach Hause.
Nicht nur Atlantis, sondern auch Frauchen war dem entsprechend matt und
legte sich flach.
12. August 2005:
Bei traumhaftem Sommerwetter verbrachten wir einige Stunden in
gemütlicher Runde auf der Wiese des Gasthofes Strasseder und so manche(r)
Vierbeiner machte seine zwischen dogglichen Erfahrungen.
LIEBESGEPLÄNKEL:
Ein
hochgradig verliebter THIJS versuchte mit allen Mitteln, ALICE von
seinem Charme zu überzeugen. Sie ließ ihn gewähren, strahlte er doch
eine Manneskraft aus, die seinesgleichen sucht.
Diesem
verliebten Treiben gesellte sich DIXI dazu, um auch etwas von dem
Geschmatze abzubekommen. Doch Thijs ließ sich von seinem Liebeswerben
nicht abhalten und verschob sein
Tete-a-tete mit der süßen Dixi.
Geduld
bringt Erfolg.
Nachdem Alice offensichtlich genug des Werbens hatte, wurde Dixi von
Mädchenschwarm Thijs geküsst und geherzt und somit für ihre Geduld
belohnt.
Bei so viel Wärme und vorgezeigter Zärtlichkeit durften natürlich die
restlichen Vierbeiner nicht zu kurz kommen und so erhielt jeder seine
LIEBESGABE:
Bärbel,
unsere geniale Organisatorin der letzten drei Doggentreffen, verwöhnte
den am Boden faulenzenden BRUTUS. Aber auch mein Mädchen ATLANTIS kam
dabei nicht zu kurz, was sie Bärbel mit einem kleinen Schlabberli
dankte.
Kurt
indessen zog sich mit seinen weiblichen Schönheiten ALICE und der
gefleckten XENA vor dem Schatten spendenden Heustadl zurück, um seine
Lieben bei ihrem Nickerchen zu begleiten.
Ja,
und was machten unsere hoch gewachsenen Freunde BYRON sowie der 11
Monate alte Frauenliebling MEPHISTO? Sie genossen gemeinsam das
Sonnenbad und waren dabei unzertrennlich.
Ein
Bild voll Harmonie und Zärtlichkeit strahlten bei ihrem Schläfchen Gabi
und ihr bereits 12 Jahre alter ROCKY aus, dem all unsere Bewunderung
galt. Gut erzogen wich er keine Sekunde von Frauchens Seite.
Als alle Zwei- und Vierbeiner ausgeschlafen waren, fuhren wir gemeinsam
in das Schatten spendende THURYTAL, um unsere Vierbeiner beim
Wassertreten zu beobachten:
ATLANTIS
hatte es eilig und stillte ihren Durst in der Feldaist zwischen zwei
neben einander liegenden Felsblöcken. Immer wieder lief sie dem Wasser
entgegen, um ihre Beine bei Laune zu halten. Doch Schwimmen war auch an
diesem Tage für sie kein Thema.
Da hatte es unser Kleinster in der Runde, ein 8 Jahre alter Malteserrüde
namens "SONY", nicht all zu schwer, von einem Stein auf den anderen zu
springen.
Doch
autsch! Durch den starken Regen der vergangenen Tage waren die
Felsblöcke glitschig nass, sodass akute Ausrutschgefahr bestand. Ohne
der helfenden Hand seines Frauchens hätte es Sony nicht geschafft.
PURZEL
erging es dabei nicht anders. Nach einem ausgiebigen Erfischungsbad
musste Nadja ihre helfende Hand einsetzen, um Purzel an Land zu ziehen.
Geschafft,
getan. Als er genug des Treibens hatte, legte er seine weitere Fährte in
den Wald, wo er bereits des öfteren aufgespürt wurde, ohne jedoch
dabei Schaden anzurichten. Purzel war immer für Überraschungen gut.
XENA
dagegen weichte keine Sekunde von Herrchen Kurts Seite, der es sich mit
der Doggendame auf einem sonnigen Felsen gemütlich machte. Einfühlsam
begleitete er Xena auf diese feuchte Reise.
Ja,
und wo trieb sich unser Oldie ROCKY umher? Nachdem er vorerst mit
Frauchen Gabi in der Wiese ein Sonnenbad genoss, zog er es vor, den
erlebnisreichen Ausflug im kühlen Nass zu beenden und sich schlürfend
vom Thurytal zu verabschieden.
Nicht nur für unsere Lieblinge, auch für uns Zweibeiner war der Besuch
im Thurytal mit Ausflug in die Feldaist - wie jedes Jahr - ein Erlebnis.
13. August 2005:
GESCHICKLICHKEITSSPIELE AM GRÜNEN RASEN:
Um unsere und die Geschicklichkeit der Vierbeiner zu testen, hatte
Bärbel einige Spiele vorbereitet.
Auf
die erst Platzierten warteten schöne Preise, die wiederum Meister
Pilgram aus Bayern, der leider dieses mal aus gesundheitlichen Gründen
nicht mit dabei sein konnte, zur Verfügung stellte.
Auf diesem Wege gute Besserung und herzlichen Dank. Besonderer Dank gilt
auch Kurt, der die Pokale eigens vor Ort abholte.
Ein
vermeintlich schweres Spiel war das Erkennen anderer Hunde mit
verbundenen Augen. Fast 90 Prozent aller Teilnehmer schafften es auf
Anhieb. Man will ja nicht als eingebildet gelten, aber da dürften
richtige Doggenkenner am Werk gewesen sein. Als Schiedsrichterin
fungierte unsere treue Bärbel.
Christian
aus Leipzig ging mit seiner Dogge BRUTUS als verdienter Sieger hervor.
Stolz präsentierte er seinen treuen Gefährten, der erst seit einem Jahr
dem Familienverband König angehört und zu einem wunderbaren Doggenrüden
herangereift ist.
In
der Zwischenzeit wartete unser jüngster Doggenfreund MEPHISTO mit 11
Monaten auf seinen Einsatz. Mit Frauchen Sabine vertrieb er sich auf der
Sonnen gewärmten Wiese die Zeit und harrte geduldig aus.
Es
gab aber auch Doggen, die sich - nicht ahnend, was auf sie zu kam - ihre
Zeit mit selbst auferlegten Spielchen vertrieben.
So geschehen unter einem Baum auf einer flauschigen Decke:
ALICE und ihre Freundin XENA beim Schmusen.
Nach der Siegerehrung wurde der Griller aktiviert und sämtliche
hungrigen Mäuler mit diversen Köstlichkeiten gestopft.
"Atlantis, mit Verlaub, das ist meine Wurst".
Obwohl uns am Abend bereits eine kühle Brise umgab, zogen wir es vor,
den Tag in gemütlicher Runde im Freien ausklingen zu lassen.
14. August 2005:
Für den Großteil unserer Gruppe hieß es am heutigen Tag, Abschied zu
nehmen. Doch vorher wurden wir von unserer Reiseleiterin Bärbel zu einem
Badeausflug entführt.
AM KLEINEN WALDTEICH:
ROCKY
blickte vorerst zu Frauchen Gabi und begab sich in gezielte
Warteposition. War da nicht ein Stück Holz in ihrer Hand zu erblicken?
Na dann, auf geht's!
Zu
unser aller Überraschung entpuppte sich Rocky als wendige Wasserratte.
Ich war hin und weg, wie er sich im kühlen Nass bewegte und mit
Frauchens Apportel seinen Spaß hatte.
Und
was bekamen wir von BRUTUS zu sehen? Bei näherer Betrachtung wurde es
klar, dass hier ein ausgeprägtes männlich tierisches Geschlecht
versuchte, sich den Teichrand zunutze zu machen.
BRISKA
hingegen zog es vor, mit ihren Zweibeinern Ilse und Edwin, die wärmende
Wiese zu genießen. Waren es doch bis zum Abend die letzten
Sonnenstrahlen.
Auf
der Wiese beim Gasthaus Strasseder wieder angekommen, wurde der Durst
von SONY auf eine Harte Probe gestellt. Zu hoch war der Kübel, um ihn
auch zu erreichen.
"Wuff,
ich habe Durst!"
Mit treuherzigem Blick erbettelte Sony so sein wohl verdientes Schluck
Wasser. Oder war er bereits traurig, dass seine großen Freunde bald
Abschied nehmen werden?

PURZEL, unser Schläfer, zog sich in seine Wummelhöhle zurück, um Siesta
zu halten. Auch er betrachtete skeptisch den herbei nahenden Abschied.

Auch BRISKA wartete bereits traurig auf die Heimreise.
"Doch vorher gestatte ich mir noch ein Nickerchen"
Ja,
wie immer im Leben, heißt es einmal Abschied nehmen.
In Freundschaft vereint noch ein Gruppenfoto von unseren Lieblingen und
deren Zweibeiner.
Ich hoffe, dass ich im Namen aller Teilnehmer an diesem Treffen spreche:
Liebe Bärbel,
herzlichen Dank für Dein beispielloses Engagement und die gut
funktionierende Organisation an unserem jährlichen Doggen- bzw.
Hundefreundetreffen. Hoffentlich wirst Du nicht müde, weiterhin diese
Aufgabe zu übernehmen. Zumal ein Treffen ohne Königsrudel bereits
unvorstellbar wäre. Heinz ist bestimmt stolz auf Dich.
Ein Dank gebührt jedoch auch allen Freunden, die eine weite Anreise
nicht gescheut haben, um mit uns ein wenig Spaß zu haben und wieder neue
Freunde kennen zu lernen.
Also, in diesem Sinne freue ich mich schon auf das kommende Treffen
im Jahre 2006.
Eure Tagebuch-Schreiberin Elfi mit Atlantis
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