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Das Tagebuch der blauen
Dogge Atlantis
Juli 2005
03.
Juli 2005:
Nach einem heißen Sommertag spazierten mein Mädchen und ich über die
von der untergehenden Sonne bestrahlte Wiese und genossen gemeinsam die
Abendluft.
12. Juli 2005:
Drei Jahre sind ins Land gezogen
Geglättet noch nicht alle Wogen
Doch die Gedanken sind bei Dir
Ob aus der Ferne oder von hier
Besonders heut', an diesem Tag
Den keiner recht verstehen mag
Atlantis und ich umarmen Dich
Denn Beide - wir lieben Dich inniglich
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14. Juli 2005
Ein Tag der Trauer und Erinnerung
ZOE
meine liebe Freundin
ging heute über die Regenbogenbrücke

Mein Frauchen und ich sind unendlich traurig,
dass es Dich, liebe Freundin, nicht mehr gibt.
Nie werde ich unsere Spaziergänge und
Sprintübungen vergessen,
in denen Du natürlich immer die Nase vorne hattest.

Unser beider Frauchen konnten sich darüber köstlich amüsieren.
Wir hatten so schöne Zeiten miteinander verlebt
und es tut mir unendlich leid,
dass ich Dich nicht noch einmal knuddeln konnte.
Dein Frauchen war stets besorgt um Dich
und Du warst und bist ihr Ein und Alles.

Doch nun bist Du von Deinem Leiden erlöst
und kannst schmerzfrei Dein neues Leben
im Regenbogenland genießen.
Grüße mir Nero und Heinz und alle unsere Freunde,
denen Du begegnest.
Mach's gut, meine liebe Freundin, wir werden Dich nie vergessen.
In Liebe
Atlantis mit Frauchen Elfi
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15. Juli 2005:
Das Leben geht weiter, aber unsere Gedanken werden immer bei unseren
Lieben verweilen.
Ein lauer Sommerabend ließ Atlantis und mich gemeinsam mit Freund
Einstein und dessen Frauchen zum nahe gelegenen Waldteich spazieren.
Einstein brauchte man nicht lange
bitten
und es genügte bereits ein kleines Stück Holz, welches ihm das herrliche
Nass schmackhaft machte. Wie ein Fisch im Wasser steuerte er mit
seinem Fund wieder dem Beckenrand entgegen, um sich ein weiteres mal zum
Fang auffordern zu lassen. Was tat
Atlantis?
Immer wieder lief sie rund um den Teich und betrachtete wehmütig
Einsteins Treiben. Trotzig stand sie Kraft strotzend am Festland und
zeigte uns aufmüpfig ihre lange Zunge. Mein Mädchen, wann wirst Du
endlich schwimmen lernen?
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17. Juli 2005:
Gemütliche
Stunden bei Edith und Robert, bei denen wir mit einem delikaten
Mittagessen verwöhnt wurden, standen auf der Tagesordnung. Natürlich
durfte mein Mädchen dabei nicht fehlen. Husch, hinaus aus dem Auto und
hinein in den Garten und weiter auf die Terrasse, wo Atlantis bereits
ihren Platz gepachtet hat. Doch heute bevorzugte sie die frisch gemähte
Wiese und ließ nicht nur ihren edlen Kopf, sondern auch ihre Gedanken in
die Ferne schweifen.
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21. Juli 2005:
Atlantis erhielt heute per Post von Gerti und Hannes ein süßes
Plüschtier geschenkt. "Wozu braucht der neue Hausgenosse eigentlich
seine Augen?", fragte sich
Atlantis
- und weg waren sie. Das war auch im vergangenen Jahr nicht anders.
Immer wieder drückte sie ihren plüschigen Freund an sich und wollte sich
auch beim Schlafen nicht von ihm trennen. "Auch ohne Augen bleibst Du
mein Antje-Baby".
Am Nachmittag besuchten wir erstmals den Familienzuwachs von Edith und
Robert.
Ein
entzückender Malteser-Rüde erblickte vor einigen Wochen das Licht der
Welt und hört auf den Namen Timmy. Anschmiegsam schleckte er gleich bei
unserer Ankunft mein Gesicht ab, um sich anschließend wieder auf seinen
Platz unter der Kaminbank zu verkriechen und weiter zu schlafen.
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Heiße Tage folgten, die auch in diesem Sinne den Monat Juli enden
ließen. Dies bedeutete für Atlantis und mich abendliche und etwas
kürzere Spaziergänge als sonst. Aber sicherlich werden wir unsere
gewohnten Wanderungen in den nächsten Wochen nachholen.
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