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Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis
Jänner 2005

 


Ich, Atlantis, mit meinen samtpfotigen Spielgefährten,
belle allen Tagebuchlesern für das Jahr 2005 ein herzliches Wuff wuff entgegen
und wünsche mir weiterhin Eure Freundschaft


 


Lisa (liegend)
mit Spielgefährten und Busenfreund Benjamin



Laura
die Sensible auf ihrem Lieblingsplatz


Die Hochlandrinder, Freunde von Frauchen,
möchten Euch ebenfalls im neuen Jahr begrüßen
 

  • 06.01.2005:
    Leider lässt die weiße Pracht zu wünschen übrig und auf sich warten. So musste sich Atlantis mit dem letzten bisschen Weiß auf dem Schihang begnügen, wobei ihr zur Unterstützung ein Stückchen Holz diente, an dem sie ihren Spaß hatte. Als sie ihre Spielereien beendet hatte, blickte sie ganz traurig um sich und wartete vergeblich auf Nachschub von Frau Holle.

  • 10.01.2005:
    Kein Schnee in Sicht - bei uns im Lande zeigt das Thermometer zur Zeit bis zu
    11 Grad an. Heute wurde Einstein mit seinem Frauchen bei dichtem Nebel zu einem Spaziergang abgeholt. Unsere Ranken konnten es kaum erwarten, auf dem bereits fest gefrorenen Schnee herumzutoben. Einstein dachte gar nicht daran, sich zu erheben und mit Atlantis zu spielen, hatte er doch seinen eigenen Spaß am Eis.  Immer wieder versuchte mein Mädchen, Einstein zum gemeinsamen Spiel aufzufordern - doch ohne Erfolg.
    Plötzlich, innerhalb von Sekunden, tat sich der Himmel auf und ließ uns an seinem schönsten Blau erfreuen. Atlantis hingegen hatte großen Durst, den sie im nahe gelegenen Bächlein zu stillen versuchte.
     

  • 11.01.2005:
    Alle Wege führen zum Ziel. Diesen Leitspruch nahm ich mir samt meinem Mädchen zu Gemüte und so zogen wir in einer für uns beiden unbekannten Spur quer durch Wiese und Wald hinauf nach St. Peter. Ungeniert tobte Atlantis in der Wiese, die sie wie ihr Eigentum betrachtete, umher. Nach einem Überholmanöver lief  sie in Windeseile den Hang hinauf, blieb auf der Anhöhe stehen, um geduldig auf mich zu warten - bin ich doch nicht mehr die Jüngste. Plötzlich stand sie auf, um mich zum Weitergehen aufzufordern. Was blieb mir denn anderes übrig, als mich ihrem Wunsche zu beugen. In St. Peter angekommen, musste ich mich meines Schweißes entledigen. Mein Mädchen hingegen lief, lief und lief .................. Kurz entschlossen wollten wir Hansi, dem Rehbock, einen Besuch abstatten, doch von ihm weit und breit keine Spur. Statt dessen blickte uns seine scheue Rehkuh mit traurigen Augen entgegen, um in ihrem Gehege gleich wieder das Weite zu suchen. Nach diesem erlebnisreichen Spaziergang freute sich mein Mädchen auf eine volle Napfschüssel, die sie denn auch genüsslich leerte.

  • 17.01.2005:
    Trostlose Tage ohne Schnee lagen hinter uns und auch heute war das Wetter nicht besonders einladend. Also war es uns auch egal, etwas später als sonst unsere Runde anzutreten. Wie üblich, zog es Atlantis vor, beim Ententeich ihren Allerwertesten in den Boden zu setzen, um dann genüsslich nach Hause zu spazieren.

  • 25.01.2005:
    Endlich Schnee, zwar ohne Sonne, aber doch ein Lichtblick am Horizont. Atlantis machte dem Weiß alle Ehre. Unsere heutige Wanderung war ein sehr stimmungsvolles Unterfangen, bei dem mir mein Mädchen treu zur Seite stand. Einen Blick zu ihrem geliebten Ententeich konnte sie sich auch heute nicht verkneifen.

  • 30.01.2005:
    Ein Traum, ja man kann sagen, der erste frostige und zugleich sonnige Wintertag, der uns veranlasste, mit dem Auto über die schneebedeckte Straße hoch nach St. Peter zu fahren, um dort unser Transportmittel abzustellen und Richtung Dreissgen zu waten. Bis auf einige Ausnahmen, dienten Traktorspuren dazu, unseren Weg uneingeschränkt fortsetzen zu können. Keine Menschen Seele störte unser Ansinnen, nein, allein die Natur war Zeuge dieses so herrlichen Schauspiels. Ab und zu ging das Temperament meines Mädchens durch - hoch die Ohren und ab die Post. Weiter ging es durch den tief verschneiten Wald, wo uns ein einsamer Wanderer begegnete. Atlantis ließ immer wieder ihren Blick in  unsere Heimat Freistadt schweifen, welche friedlich vor uns lag. Was für ein Segen, hier leben zu dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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