zurück zum Tagebuch

Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis
Juli  2004

 


  • 01.07.2004:
    Besuch aus Belgien der liebsten Freunde meiner Mutter Herta war heute Nachmittag angesagt und die Vorfreude war so groß, dass Herta vor Aufregung nicht mehr schlafen konnte. Ich für meinen Teil bekam meine Nerven bei einem Wiesenspaziergang mit Atlantis wieder in den Griff. Herrliche Kornblumenfelder begleiteten uns fast bis zum Waldrand, wo unsere Rinderfreunde in Eintracht weideten und nach längerer Zeit die Sonne genießen durften. Auch mein Mädchen fand Gefallen an der blühenden Pracht.
    Immer wieder setzte sie sich frohen Mutes in die Wiese, um den Duft der Blumen in sich einzusaugen. Auch zu Hause im eigenen Garten sind wir derzeit von herrlich blühender Pracht umgeben. Eine emsige Biene machte es sich bei einer Klematis gemütlich und arbeitete fleißig daran.
    Am Nachmittag war es dann so weit, dass wir unseren Besuch endlich in die Arme schließen konnten. Alle waren natürlich auf Atlantis gespannt und neugierig. Friedlich, wie mein Mädchen eben ist, beschnupperte sie zu allererst die lieben Leute aus Belgien. Nach dieser Schnupperphase war der Bann gebrochen und alle hatten sich lieb. Besonders Sohnemann Max hatte es Atlantis angetan. Gerne ließ sie sich von ihm herzen, liebkosen und hielt bei dieser Schmuserei ganz still.

  • Wir verbrachten unvergessliche und harmonische Tage mit der lieben Familie, wobei wir am 04.07.2004 fröhlich und ausgelassen Hertas 80. Geburtstag feierten.

  • Zwischendurch drehte ich mit Atlantis unsere Wald- und Wiesenrunden, die an diesen Tagen natürlich etwas kürzer ausfielen. Sie hatte ihren Spaß daran, vor mir in der hohen Wiese fast ganz zu verschwinden, um mich dann unversehrt mit prüfendem Blick und hängendem Schwanz auf der anderen Seite des Feldes wieder zu begrüßen. Auch am Weg nach Hause fühlte sie sich von der herrlichen Blumenpracht angezogen. Gemeinsam mit Atlantis musste ich immer wieder einen Stopp einlegen,  damit mein Mädchen die Natur mit Leib und Seele genießen konnte.

 

12. Juli 2004 um 17.30 Uhr

Ein Regenbogen, welch herrliche Pracht
Wer hat dies Wunder wohl vollbracht

Vielleicht ein Gruß aus diesem Land,
mit dem uns schon so viel verband

Zauber breitet sich aus über mich
In diesen Minuten denken wir ganz fest an Dich

Liebe und Treue in unseren Herzen
vereint uns mit Dir, ganz ohne Schmerzen

Im Regenbogenland, Deiner neuen Welt,
wo sich nach und nach ein anderer dazugesellt

Dein Mädchen schickt Dir ein Schlabberli, ich einen Kuss,
und noch vieles mehr, wenn es sein muss.

In Liebe
Elfi, Atlantis, Benjamin, Laura und Lisa

 

  • 16.07.2004:
    Auf dem Weg zum kleinen Wiesenteich, spazierten wir gemütlich neben hoch  bewachsenen Bauernfeldern, die bereits darauf warten, abgemäht zu werden. Aber einige davon lassen um diese Jahreszeit noch ihren Gruß in den Himmel schweifen. Beim Teich angekommen, machte es sich Atlantis gemütlich. Immer wieder versuchte sie, sich mit dem Wasser anzufreunden. Mein Angsthäschen ließ es dann aber doch bei einem Versuch bewenden.  Plötzlich mit einem Ruck wurde sie nervös und blickte sich nach mir um. Natürlich versuchte ich zu eruieren, was denn mein Mädchen so nervös machte - und siehe da - eine Libelle unterzog sich einem ausgiebigen Sonnenbad, was Atlantis allerdings nicht nachvollziehen konnte, wurde sie doch mit so einem kleinen Wesen noch nie konfrontiert.
     

  • 19.07.2004:
    Die Gedanken gehörten heute Onassis, dem geliebten Vater von Atlantis, der vor kurzem über die Regenbogenbrücke gehen musste. Er war ein treu sorgender Vater, wovon ich mich persönlich oft genug bei den Hammerherren überzeugen konnte. Als die Welpen noch klein waren und Besuch im Anmarsch war, wurde dieser vom schützenden Gebelle Onassis' lautstark angekündigt. Viele schöne und unvergessliche Stunden durften wir im Kreise von Papa Onassis und Mama Semiramis verbringen. Lieber Onassis, wir werden Dich nie vergessen.
    In Labach genoss Atlantis die gute Luft und die Weite der Natur. Nach vielen regnerischen Tagen konnten wir endlich wieder in das gelobte Land, das wir besonders lieben, hochfahren. Um meinem Mädchen die Belastung der ungewohnten sengenden Hitze zu ersparen, traten wir mit Blick auf St. Peter zeitgerecht unseren Heimweg an.

 

 

 

 

zurück zum Tagebuch