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Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis
August 2002
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Im August
2002:
Wie freue ich mich, dass ich jetzt Atlantis "Mein Mädchen" nennen
darf. Aber ich nenne sie einfach Mädi, Mausi, Schatzi usw. - also
lauter niedliche Verkleinerungen. Doch ich hab sie zum Knutschen
lieb und sie ist für mich gleichzeitig eine Therapie.
Heinz hat bei Atlantis natürlich die Hauptarbeit geleistet. Wenn ich
sage "Kurve oder Strasse", dann bleibt sie stehen und wartet auf
meine weiteren Anweisungen. Natürlich klappt das nicht immer ganz,
aber ich bin schon halbwegs zufrieden.
Einmal versuchte sie, bei einem Spaziergang Rehen nachzueifern,
indem sie mit ihnen spielen wollte. Da musste ich natürlich
energisch durchgreifen und sie bekam das erste Mal so richtig
Schelte von mir. Ab diesem Zeitpunkt gab es diesen Ausrutscher
nicht mehr.
Die erste Zeit konnte ich mich auf die schöne Natur rund um
Freistadt gar nicht konzentrieren, denn mein Augenmerk galt
natürlich Atlantis und ihrem Benehmen. Ich hatte genug damit zu tun,
da ja im Sommer fast den ganzen Tag die Bauern am Feld ihre Arbeit
verrichten und da heißt es, dem Frauli folgen.
Meine Augen streifen manchmal den Himmel und ich fange an, mit
meinem Heinz Zwiesprache zu halten. Dann erzähle ich ihm von
Atlantis und dass er uns sehr fehlt. Manchmal frage ich ihn, warum
er uns so bald verlassen hat, aber die Antwort verbläst der Wind.
Atlantis hat sich mittlerweile an mich gewöhnt und so vergeht kein
Tag, an dem ich mit ihr nicht unterwegs bin. Wir gehen abwechselnd
hinauf nach St. Peter oder fahren mit dem Auto hoch und gehen in
Richtung Labach.
In Labach haben wir schöne Erinnerungen an unser Doggentreffen vom
Vorjahr. Wir rasten am Bach und Frauli macht von Atlantis herrliche
Aufnahmen. Diese können leider noch nicht veröffentlicht werden, da
Frauli die Eingabe der Fotos erst lernen muss und das wird erst
nächstes Jahr erfolgen. Also, liebe Freunde, habt noch ein wenig
Geduld.
DOGGENTREFFEN IM AUGUST
Alle Freunde von Heinz kamen. Auch neue Freunde kamen dazu. Für
mich war es ein schönes, doch eher wehmütiges Treffen. Ich hoffe,
Ihr habt nachträglich Verständnis, dass ich nicht immer anwesend
war. Zu tief saß noch die Wunde und jeder Hund von Euch erinnerte
mich an Heinz.
Atlantis war voll Freude, kannte sie ihre Spielgefährten fast alle
wieder. Da wurde herumgetobt, geschubst und gebusselt, dass es die
reine Freude war. Am Abend lagen dann alle Tiere samt Zweibeiner
flach vor Müdigkeit.
Frauli von Atlantis freut sich schon auf das Doggentreffen im
nächsten Jahr.
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