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Das Tagebuch der blauen Dogge Atlantis
August 2001


  • Hundstage am 1.8.2001 (13813 Byte)1.8.2001: Die sogenannten Hundstage geben sich Mühe, ihrem Namen gerecht zu werden. Die Sonne brennt heiß vom Himmel. Atlantis und Nero halten sich nur mehr im Garten auf. Faul liegen sie im Schatten der Bäume, nicht einmal spielen wollen sie.

  • 4.8.2001: Besuch von der blauen Dogge Zoe mit Frauchen Gabi. Zoe ist ein Atlantis, Nero, Zoe und Gabi am 4.8.2001 (15315 Byte)wunderschönes 8 Monate altes Doggenmädchen, das mit Atlantis und Nero ausgelassen im Garten spielt. Und auch der gemeinsame Spaziergang am Nachmittag wird von den drei Hunden zum wilden Jagen über Wiesen undAtlantis, Nero und Zoe im Garten 4.8.2001 (14048 Byte) Felder genutzt. Sie können frei laufen und nutzen dies ausgiebig.
    Na, ja, wenn dieser elektrische Weidezaun nicht gewesen wäre. Zoe macht mit ihm Bekanntschaft. Ein Aufjaulen, und dann geht es im Galopp dahin, nur weg von hier, immer weiter... . Atlantis schaut ganz verdutzt, denn sie weiß ja nicht, was da geschehen ist. Zoe beruhigt sich jedoch rasch und kommt zurück - meidet jedoch im weiten Bogen den Zaun. Und weicht kaum mehr von der Seite ihres Frauchens.

  • 7.8.2001: Herrliches Wetter, angenehme Temperatur, würzige Luft, wir machen einen langen Spaziergang. Über taunasse Wiesen, abgeerntete Felder, machen Rast im Schatten der Bäume, gehen durch den Wald. Atlantis genießt das natürlich sehr. Auf den Wiesen jagt sie nach Grashüpfern, gräbt tiefe Löcher, jagt mit Nero herum. Jeder Grashalm wird gekostet, jeder Atlantis am 7.8.2001 (4146 Byte) Käfer mißtraurisch beäugt, am Schönsten ist es jedoch, sich im nassen Gras zu wälzen. Und erst diese Geräusche. Über uns krächzt ein Eichelhäher, in der Ferne hört man den Specht, Bienen summen in den Bäumen. Atlantis weiß gar nicht, auf was sie zuerst achten soll. Ständig ist ihr Kopf in Bewegung, um ja nichts zu übersehen oder zu überhören.
    Im Wald treffen wir auf ein Rehpärchen. Atlantis steht ganz dicht neben Nero, gemeinsam betrachten sie die Rehe. Diese schauen lange zurück und verschwinden dann ganz langsam im Wald. Atlantis macht keinerlei Anstalten, hinter ihnen nachzulaufen.
    Dann besuchen wir die Damhirsche. Und hier zeigt Atlantis das erste Mal Respekt. Das riesigeDamhirschen (9331 Byte) Geweih von Hansi, dem Hirschen, beeindruckt mein Mädchen doch sehr. Sie Atlantis (11465 Byte) verschwindet rasch zwischen meinen Beinen. Sicher ist sicher. Aber von hier kann man doch ein bisschen hervorknurren. Nur, liebes Herrchen, ja nicht rühren, ja nicht weggehen. Hansi nimmt das aber ganz gelassen, er kennt ja Nero und die Beiden vertragen sich sehr gut.
    Dann Rast am Waldrand. Wir liegen im tiefen Gras, Atlantis spielt noch ein wenig, doch dann wird sie müde. Sie kuschelt sich eng an mich und an Nero, die Augen werden immer schwerer, und plötzlich schläft sie. Ganz tief, sie weiß ja, dass sie von Nero bewacht wird. Tiefe Seufzer der Wonne sind ein paar Mal zu hören, die Sonne scheint auf ihr glänzendes Fell und wärmt sie, sie schläft ganz zufrieden.
    Und auch Herrchen und Nero genießen diese schönen Minuten.
    Atlantis und Störche am 7.8.2001 (11488 Byte) Im Tal besuchen wir dann noch die Störche auf den Wiesen. Atlantis sieht sie heute das erste Mal. Ganz vorsichtig nähert sie sich den großen Vögeln. Was mag wohl in ihr vorgehen? Die Störche, die ja Nero schon kennen, bleiben ganz ruhig, suchen weiter nach Futter in der feuchten Wiese. Also werden sie für Atlantis uninteressant, sie dreht um und macht wieder Jagd auf Heuschrecken. Die fliehen ja, und das Nachjagen ist ja das, was Atlantis eigentlich will.
    Zurück im Haus legt sie sich sofort in den Garten und döst im Schatten der Bäume. Es gab ja heute doch viele neue Eindrücke zu verarbeiten.

  • 12.8.2001: Herrchen, Leine holen, Spazieren gehen, es ist doch so schönes Wetter. Atlantis sitzt schon beim Frühstück neben mir und schaut mich voller Erwartung an. Also, was solls. Ich nehme Leinen und Halsbänder und hinaus geht es in den Wald. So früh am Morgen sind wirAtlantis am 12.8.2001 (16064 Byte) ganz alleine unterwegs. Es ist schon ein eher kühler, herbstlicher Morgen. Dafür ist die Luft glasklar, voller Düfte von Heu und Wiesenblumen, Bienen summen und sammeln Nektar von den taunassen Blüten, aus den Baumkronen hört man Vogelstimmen.
    Die beiden Hunde sausen durch das nasse Gras, den Kopf immer am Boden, um ja nur alle Gerüche aufzunehmen. Es gilt doch, möglichst viel zu "lesen" und zu erfahren. Atlantis ist ganz nass, ihr Kopf ist mit Grassamen und Blütenstaub bedeckt. Doch sie genießt das. Immer wieder kommt sie zu mir, schaut mich frech an, und verschwindet wieder im hohen Gras. Ich brauche mir nicht mehr die geringsten Sorgen zu machen, sie läuft nicht weg. 
    Atlantis am 12.8.2001 (16103 Byte)Im Wald besteigen wir Felsen, damit sich Atlantis auch daran gewohnt. Von Angst keine Spur. Frech springt sie von Stein zu Stein. Und hat großen Spaß daran, auch hier mit Nero um die Wette zu laufen.
    Wir kommen zur Kirche in St. Peter, setzen uns eine Bank und genießen dieAtlantis in St. Peter am 12.8.2001 (12806 Byte) herrliche Fernsicht. Nero und Atlantis spielen allerdings zwischendurch immer wieder, sie sind noch nicht müde. Und auch ich werde zu diesem Spiel animiert. Ich lege mich also zu den Hunden auf den Boden und dann beginnt ein wildes Gerangel. Einmal liege ich unten, einmal die Hunde. Es ist für alle ein Riesenspaß.
    Erst beim Abstieg ins Tal ist es soweit. Wir machen es uns am Waldrand gemütlich, legen uns in das hohe Gras, lassen uns von der Sonne wärmen. Die Hunde schlafen schnell ein, und auch Herrchen schließt die Augen und lässt die Seele baumeln. Was für ein Glück, dass ich diese beiden Hunde habe.

  • 18.8.2001: Morgenspaziergang bei herrlichem Wetter. Und, es herbstelt bereits. Der Sommer Atlantis am 18.8.2001 (12379 Byte)wird wohl nicht mehr lange dauern. Das Gras ist am Morgen ganz nass, das Grün der Bäume ist nicht mehr ganz so frisch, vereinzelt findet man gelbe Blätter, die Äcker sind abgeerntet, dafür kühle und würzige Luft am Morgen, klare Fernsicht, das Licht der Sonne wechselt vom grellen weiß ins rötliche. Der Herbst pirscht sich also ganz langsam an.
    Atlantis und Nero jagen über die abgeernteten Stoppelfelder, laufen über die nassen Wiesen,Nero uns Atlantis am 18.8.2001 (7584 Byte) genießen einfach ihr freies und ungezwungenes Leben. Atlantis ist ja inzwischen zu einem prächtigen Mädchen herangewachsen, dem die täglichen Spaziergänge unheimlich viel Spaß machen. Da sie schon aufs Wort gehorcht, kann ich sie überall frei laufen lassen. Angeleint wird nur auf dem Gehsteig. Unsere Spaziergänge werden täglich auf etwa 1 Stunde erweitert, allerdings mit sehr viel Rastpausen dazwischen.
    Unter einer riesigen Linde machen wir erste Rast. Atlantis schmiegt sich in das hohe Gras, sie Müde Atlantis am 18.8.2001 (13728 Byte)mag diese nasse und kühle Unterlage sehr. Dann Aufstieg durch den Wald auf die Bergeshöhe. Atlantis sieht zum ersten Mal Eichkätzchen, die sich auf den Bäumen tummeln. Viel kann sie nicht mit ihnen anfangen. Ein paar kurze Blicke, dann ist die Nase wieder auf dem Boden. Diese Gerüche sind ja viiiielNero und Atlantis beim Bach 18.8.2001 (19993 Byte) interessanter.
    Auf dem Berg wieder ausgiebige Rastpause, bevor es in das Tal zurück geht. Es ist inzwischen brütend heiß und schwül geworden. Beide Hunde hecheln stark und suchen jedes Stückchen Schatten. Also, auf zum Bach.
    Atlantis springt sofort hinein. Ein paar Schluck Wasser, dann tobt sie auf und ab, dass das Wasser nur so nach allen Seiten spritzt. Auch Nero wird mit einbezogen. Und Herrchen? Nur gut, dass ich eine kurze Hose und ein altes Leibchen anhabe, denn auch ich bin pitschnass.  Und dass sich Atlantis nach ihrem ausgiebigen Bad direkt neben mir ausschüttelt, ist wohl selbstverständlich :-)).

  • 23.8.2001: Noch immer herrliches Wetter, doch es ist unerträglich heiß. Wir machen unseren Atlantis am 23.8.2001 (5208 Byte) Morgenspaziergang daher wieder sehr früh, um der Hitze auszuweichen.
    Am Abend bekommen wir dann Besuch von unserenAtlantis, Brian, Nero am 23.8.2001 (11995 Byte) Freunden aus Leipzig, die mit ihrer gelben Dogge Brian das Hundefreundetreffen in Freistadt besuchen. Atlantis sieht Brian zum ersten Mal - zuerst einmal mit etwas Abstand, doch bald sind sie Freunde. Der Kontakt mit dem freundlichen Rüden ist schnell hergestellt. Und während die Zweibeiner bis spät in die Nacht im Garten zusammensitzen und plaudern, spielen die drei Hunde ausgelassen neben uns.

  • 24.8.2001: Am Vormittag machen wir mit den Hunden einen Spaziergang nach St. Peter. Atlantis und Brian am 24.8.2001 (10886 Byte) Atlantis, Brian und Nero können frei laufen und nutzen dies auch voll aus. Es ist erstaunlich, wie schnell Atlantis sich mit Brian angefreundet hat. Gemeinsam jagen sie über die Wiesen, sind im Wald einmal da und dann dort, und in St. Peter hecheln sie im Schatten um die Wette.
    Nachmittag dann Beginn des Hundefreundetreffens. Näheres dazu finden Sie auf der Seite der Gelben Dogge Nero.

  • 25.8.2001: Ich nehme Atlantis mit, da wir im Rahmen des Hundefreundetreffens einen Spaziergang machen wollen. Leider stolpert sie jedoch, und verstaucht sich ihren linken Vorderfuß ziemlich stark. Also, ab sofort Ruhepause, keine Spaziergänge, einfach nur Fuß schonen.

  • 30.8.2001: Herrliches Herbstwetter. Tiefblauer Himmel, keine Wolke zu sehen, man kann bis in das Gebirge blicken. Nach dem Gewitter am Montag hat es stark abgekühlt. Von einem Tag aufAtlantis und Nero am 30.8.2001 (18662 Byte) den anderen ist nun der Herbst endgültig da. Man spürt ihn an allen Ecken und Enden. Fliegen und Mücken sind weg, die Hunde genießen den kühlen Wind, der vom Berg herab kommt. Die Luft wird immer würziger, jeder Grashalm, jede Blüte und vor allem die abgeernteten Kornfelder sind zu riechen. Ab und zu auch schon Ich bin müüüüde (30.8.2001) der Geruch des Rauches von Strohresten, die von den Bauern verbrannt werden.
    Atlantis humpelt noch immer ein wenig. Trotzdem versuchen wir heute wieder einen Spaziergang. Wir gehen nicht so weit wie sonst, legen uns lieber am Waldrand in die Sonne und genießen einfach diesen herrlichen Tag. Na ja, und dabei sind wir eingeschlafen. Herrchen und Hunde. Und erst die feuchte Zunge von Atlantis, die mir über das Gesicht fährt, bringt mich wieder in den Alltag zurück. Also, auf nach Hause, die Arbeit wartet.

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