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Das Tagebuch der blauen Dogge
Atlantis
bis Mai 2001
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März 2001: Unsere gelbe Dogge
Nero ist jetzt fast zwei Jahre bei uns. Wir haben über das Internet
viele Freunde kennen gelernt, die uns mit ihren Doggen auch
besuchen. Dabei stellen wir fest, dass sich Nero mit den anderen
Hunden auf Anhieb gut versteht und ausgelassen mit ihnen spielt.
Immer, wenn sie wieder wegfahren, ist er traurig und sucht nach
ihnen.
Also überlegen wir, ob wir nicht doch eine zweite Dogge nehmen
sollen. Es ist nicht all zu schwierig. Wer einmal in den Bann dieser
liebenswerten Riesen geraten ist, kommt nicht mehr davon los.
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April 2001:
Da wir über das
Internet viele Doggenzüchter kennen gelernt haben, beginnen wir
nach einem geeigneten Welpen zu suchen. Der Junghund soll im Spätsommer
zu uns kommen, damit er sich noch in der warmen Jahreszeit an Haus
und Garten gewöhnen kann.
Es ist aber gar nicht so leicht, einen Züchter zu finden, der im
Herbst Welpen abgibt und vor allem unseren Vorstellungen entspricht.
Doch wir werden fündig. Es soll eine "Dogge
vom Rursee" werden. Wir nehmen mit der Züchterin, Rosi
Spickers, Kontakt auf. Ja, es werden blaue Doggen erwartet, und wir
können ein Mädchen haben.
Die Elterntiere sind "Abigail-Kira vom Rursee" und "Ugo
off ten Pin Bowls" .
Jetzt warten wir darauf, dass Abigail-Kira heiß wird.
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14.4.2001: Wir besuchen ein blaues
Doggenpärchen von Bekannten ("Doggen von den
Hammerherren"), das vor kurzem
Welpen
bekommen hat. Es ist unbeschreiblich schön, die Welpen im Arm zu
halten, zu streicheln, zu füttern, zu kuscheln,.... Man möchte gar
nicht wieder wegfahren. Es sind prächtige Welpen mit glänzendem
Fell, ganz lieb umsorgt von Mutter Semiramis, Vater Onassis und natürlich auch von
den Zweibeinern.
Die Welpen wachsen mit ihren Elterntieren komplett in der Familie
integriert im Haus auf. Es gibt keinen Zwinger. Das gesamt Haus
steht den Welpen zur Verfügung, und die nutzen das natürlich aus.
In jedem Raum gilt es ja, neue Abenteuer zu bestehen. Die riesige
Pferdekoppel wird zum Spielen und Raufen genutzt. Ein Paradies für
Welpen. Züchterin Iris Preyler ist nur für ihre Welpen da und um
das Wohl ihrer Rasselbande sehr besorgt.
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29.4.2001: Es
ist soweit. Abi hat heute Ugo besucht. Die Paarung ist problemlos
vorübergegangen.
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31.5.2001: Die traurige
Nachricht erreicht uns per E-Mail. Trotz intensiver Bemühungen
durch Züchterin Rosi hat Abi nicht aufgenommen. Die Natur hat sich
nicht an das gehalten, was Menschen geplant haben. Wir alle, vor
allem aber die Züchterin sind sehr traurig darüber.
Da Nero gerade jetzt in dem Alter ist, in dem man ihm noch
problemlos eine Gefährtin geben kann, machen wir uns sofort auf die
Suche nach einem anderen Welpen.
Und, wie das Leben so spielt, das Gute liegt ganz nah. Bekannte von
uns, die in unserer Nähe wohnen, haben im Frühjahr - eigentlich
ungewollt - von ihrem Doggenpärchen einen wunderschönen Wurf mit 9
Welpen als Frühlingsüberraschung erhalten. Wir haben uns die
Welpen schon vor einigen Wochen angeschaut (siehe Tagebuch vom
14.4.2001) und waren ganz begeistert
von ihnen. Alle kerngesund, lebhaft, munter, reinrassige blaue
Doggen. Und die Haltung genau so, wie wir es uns vorstellen.
Also Anruf bei Züchterin Iris
Preyler, "Doggen
von den Hammerherren",
ob noch Welpen frei sind.
Zwei Mädchen sind noch zu haben.
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